Führung durch die Sammlung Rosengart

Samstag, 10. November 2018

RCZentralschweiz.ch KF Rosengart 1020860

Das Interesse an der Führung durch die Sammlung Rosengart unter dem Thema «Künstlerische Herausforderungen, Lebensschwierigkeiten – wie reagieren Künstler darauf?» war gross.

Weiterlesen: Führung durch die Sammlung Rosengart

Hoch-Ybrig ganz anders erlebt - Sommer Ziesel-Tour

RCZentralschweiz Events Ziesel Sommer 2018 17

Bei prächtigem Wetter versammelte sich eine Gruppe querschnittgelähmte Männer (ja genau, keine einzige querschnittgelähmte Frau) im Hoch-Ybrig. Alle waren sie spürbar heiss darauf einen Ziesel fahren zu können. 

Weiterlesen: Hoch-Ybrig ganz anders erlebt - Sommer Ziesel-Tour

Clubausflug 2017

RCZS Ausflug Tingely 00995

Waren Sie schon mal im Tingely Museum in Basel? Wenn nicht, sollten Sie das unbedingt nachholen; Tinguely – Museum Basel - www.tinguely.ch

Samstag, 5. September 2017    

Wir waren nicht viele diesmal, welche miteinander den Jahresausflug unternommen haben. Aber wir hatten einen tollen Tag. Es hatte nicht viele BesucherInnen im Museum. Das gab uns den Raum und die Ruhe, die ganze Ausstellung zu geniessen, als ob wir quasi eine Privatführung gehabt hätten.

Zu sehen gab es Skurriles und Schräges: Stellen Sie sich vor, da sass einer im Rollstuhl vor einer Zeile Bilderschirme, auf denen lauter kurze Szenen spielten. Es setzten sich weitere Mitglieder unserer Ausflugsgruppe dazu. Und dann lachte zuerst der eine, dann der andere, am Schluss alle zusammen. Ja, diese Szenen waren so abgedreht und zugleich so witzig, dass wir herzhaft gelacht haben. Die Videoinstallation „Traces“ von Nevin Aladağ entstand 2015 in Stuttgart, der Stadt, in der sie aufgewachsen ist. Sie verwendete dazu Musikinstrumente, wie sie Strassenmusikanten verwenden, und brachte sie mitten in der Stadt zum Klingen. Die Musik entstand durch zufällige Bewegung und Interaktion mit der Umgebung.

Die Maschinen von Tingely, jede ein komplexes Gebilde, sie drehen und rattern, sie schieben und schruppen, sie tingeln und klingeln, sie hupen und piepsen. Es war ein fantastisches Erlebnis, sich einfach in dieses Chaos hineinzuversetzen. Alles ist in diesen Maschinen miteinander in Beziehung und doch Teil für sich. Irgendwie kam dann die Idee auf, man könnte doch aus alten Hilfsmitteln solche Maschinen konstruieren. Wer weiss, vielleicht hat es ja unter Euch einen Künstler oder eine Künstlerin, welche das irgendwann umsetzt. Oder es gibt das schon, nur wissen wir es nicht.

Lustig übrigens: Wir Menschen mit einer Querschnittlähmung haben ja gelegentlich so unsere Herausforderung mit der Verdauung und dem Abführen. Von Delvoye standen im Tingely Museum komplexe Gebilde, welche mit Hilfe von Enzymen und anderen Stoffen den menschlichen Verdauungsvorgang nachbilden. Diese Cloacas, wie er sie nennt, sind teilweise als Skulpturen gestaltet, teilweise eine Anreihung von Schläuchen, Zylindern und Pumpen, in welchen eklig aussehende Flüssigkeiten umgewälzt werden. Ein Gebilde war sogar handlich in einem Koffer zusammengestellt, sozusagen Verdauung on the go. Wäre es nicht traumhaft, im echten Leben bei Bedarf einfach ein paar Schräubchen drehen oder Ventile regulieren zu können und alles läuft wieder wie geschmiert?

Während die meisten morgens die Ausstellung besuchten, und dabei meist nur gedämpft miteinander gesprochen wurde, ging es am Mittag lebhaft zu und her. Es wurde diskutiert und geplaudert. Und dann kann man es einfach nur so ausdrücken: Das Essen im Restaurant des Tingely Museums war fantastisch.
Nachmittags nutzten dann die meisten die Gelegenheit, das schöne warme Wetter draussen im Park zu geniessen, wo ebenfalls einige Skulpturen standen und wasserspritzende Maschinen mitten auf der Wiese ihre Figuren in die Luft zeichneten.

Fazit: Der Ausflug war eine gelungene Sache. Gemütlich, anregend und eine wunderbare Gelegenheit, sich mit anderen zu unterhalten und einen guten Tag zu verbringen.

Text und Bilder: Daniel Stirnimann

SWISSTRAC-WANDERUNG 2017

 Sonnenberg

Swiss-Trac Wanderung 1. Juli 2017 am Sonnenberg von Kriens

Petrus muss ein Rollstuhlfahrer sein.  Wir hatten wirklich Riesenglück mit dem Wetter.

Mir hat der Ausflug sehr gefallen. Besonders faszinierend waren die stetig wechselnden Wolkenbilder in grau und weiss und dem blauem Himmel. Die Aussichten auf Kriens, Horw, Luzern, Ebikon, den Rotsee und Buchrain und den Vierwaldstättersee mit der Weitsicht in die Berge waren atemberaubend.

Nochmals herzlichen Dank für den Überraschungsapéro auf dem Hof “Gabeldingen” und das feine Essen im „Schwyzerhüsli“. Jetzt weiss ich warum viele Leute davon schwärmen.

Text: Erna von Holzen
Bilder: Peter Gilomen und Geni Schuler 

 

Swisstrac-Wanderung 2015

2015 06 04 12.13.04Erstmals wurde eine schon längst in den Köpfen brodelnde Idee in die Tat umgesetzt - eine Swisstrac-Wanderung mit Mitgliedern des Rollstuhlclubs Zentralschweiz. Das Ziel war eigentlich bald festgelegt und nach einer Rekognoszierungsfahrt von Peter und Geni und der Zusage des Club-Kassiers für einen Unkostenbeitrag war die Sache geritzt!

Engelberg am 27. Juni 2015

Nicht weniger als 15 Swisstrac-Fahrer und 12 Fussgänger trafen sich morgens auf dem Parkplatz beim Sportzentrum in Engelberg und nahmen den Weg Richtung Eugenisee unter die Räder, resp. unter die Füsse. Dann ging's entlang an der rauschenden Engelberger-Aa Richtung Eienwäldli, wobei es Peter natürlich nicht unterlassen konnte, uns auf einem idyllisch gelegenen Platz einen reichhaltigen Apero zu offerieren. Dafür gebührt ihm ein ganz spezieller Dank.

Im nahe gelegenen Restaurant gleichen Namens genossen wir ein feines Mittagessen mit Dessert, wobei uns Jakober Sepp ein gutes Kafi spendierte. Auch dafür vielen Dank. Zwar mussten einige während des Essens eiligst trockene Plätze unter der ausladenden Store aufsuchen, doch nach kurzer Zeit war der Regenguss vorbei und wir konnten Richtung Engelberg starten. Schon nach kurzer Zeit aber prasselte erneut kräftiger Regen auf unsere Häupter, die wir dann aber mit Pelerinen, Hüten und Schirmen so gut wie möglich zu schützen versuchten! Doch auch dieses Intermezzo ging nach kurzer Zeit vorbei und schliesslich trafen sich alle, wieder aufgewärmt und trocken, vor der Käserei des Klosters Engelberg zu einem letzten Stelldichein. Die dunkel aufziehenden Wolken versprachen nicht allzu viel Gutes, weshalb der verbleibende kurze Weg zu den Autos zügig voranging.

Es war eine schöne, gemütliche und vor allem gesellige Wanderung, sodass sich eine ähnliche Veranstaltung im kommenden Jahr quasi aufdrängt. Also, bis dahin weiterhin schöne Fahrten und alles Gute.

Text: Werni Waldispühl / Bilder: Peter Gilomen